Kostenfalle Prepaidhandy - Teil 2 von 3: Verkauf, Diebstahl, automatische Aufladung und Mindestnutzung

29.06.2009, 17:49 Uhr

Probleme bei Verkauf und Diebstahl, warum automatische Aufladung nur bedingt sinnvoll ist und was man eigentlich unter Mindestnutzung versteht.

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Besitzerwechsel: Verkauf und Diebstahl


Wie bereits erwähnt handelt es sich auch bei Prepaidtarifen um einen Vertrag mit dem Netzbetreiber und anfallende Gebühren sind vom Vertragspartner zu ersetzen. Daher muss eine Vertragsübereignung bei Verkauf stattfinden, um rechtlich auf der richtigen Seite zu sein.
Doch was tun, wenn ein Handy gestohlen wird? Dies ist sicher ärgerlich, jedoch kann es zu einem noch größeren Ärgernis kommen, wenn Sie sich beim falschen Anbieter befinden: Simply beispielsweise brummt Ihnen rund 70 Euro bei Verlust der Prepaidkarte auf. Dies setzt sich zusammen aus Gebühren für Sperrung der Karte, Sperrung von ausgehenden Gesprächen und -dies ist wohl die dreisteste Gebühr- einem Kartenpfand von rund 30 Euro!

Sonstige Fallen: automatische Aufladung, Mindestnutzung


Sofern Sie definitiv eine Prepaidkarte nutzen möchten um möglichst hohe Kostenkontrolle zu haben, ist eine Möglichkeit der Aufladung nahezu eine Farce: die automatische Aufladung. Hierbei wird bei niedrigem Guthaben das bei Kauf angegebene Girokonto automatisch belastet. Diese ist dann natürlich gar nicht sinnvoll, kann jedoch bei fast jedem Anbieter einfach abgeschaltet werden.
Die Mindestnutzung ist ebenfalls ein Problem, mit welchem sich der ein oder andere Prepaidnutzer herumärgern muss. Denn in einigen Verträgen finden sich Klauseln, die den Prepaidnutzern Kosten aufbrummen, wenn diese Ihre Karte nicht kostenpflichtig nutzen! Dazu gehören Klarmobil, Simply und Callmobile. Hier werden Gebühren zwischen 1 und 2 Euro pro Monat fällig, wenn -oft im Schnitt der letzten 3 Monate- nicht ein bestimmter Bertrag vertelefoniert wurde. Somit handelt es sich eigentlich schon nicht mehr um einen Prepaidvertrag, sondern ist ein ganz normaler Handyvertrag.
Andere Anbieter wiederum werben zwar mit unendlicher Gültigkeit des Gesprächsguthabens, scheuen sich aber nicht, Wenignutzer ohne Vorwarnung und ohne offengelegte Kriterien zu kündigen. So bei Congstar in naher Vergangenheit passiert.

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