Nicht bestellte Ware: Betrügereien bei Prepaidkarten häufen sich

02.05.2011, 16:54 Uhr

Hin und wieder erhalten wir Emails oder Anrufe von vermeindlichen Prepaidkunden die sich wundern, dass sie einen Prepaidkarte zugeschickt bekommen obwohl sie diese gar nicht bestellt haben. Vor allem in der letzten Zeit scheint dieses Phänomen häufiger aufzutreten. Doch was steckt dahinter?

Immer mehr Geschädigten passiert es: Eines Tages flattert ein Brief ins Haus, in welchem sich eine Mobilfunkkarte befindet. Diese ist von niemandem im Haushalt angefordert worden und meist ist die Firma auch erst einmal unbekannt. Einige denken dann zunächst vielleicht, dass es sich um ein Werbeangebot handelt, was man getrost wegwerfen kann. Doch weit gefehlt: In einem solchen Fall ist man mit größter Wahrscheinlichkeit Opfer eines Betrugs geworden, der mittlerweile mit System betrieben wird.

Vorsicht bei Dateneingaben im Internet
Im Vorfeld haben es findige Datensammler in der Regel über dubiose Internetseiten geschafft dem Opfer grundlegende persönliche Informationen zu entlocken, die dann gegen diese verwendet werden. Allein schon die Adresse und eine Bankverbindung reichen aus um im Namen des Opfers auf diversen Internet-Seiten Produkte zu bestellen, die dann sogar in den meisten Fällen an die Opfer geliefert werden. Nun fragt sich der unbescholtene Bürger natürlich zurecht, warum sich jemand die Mühe machen sollte dies zu tun. Die Antwort ist denkbar einfach: Bei vielen Produkten werden für den Verkauf über das Internet Provisionen bezahlt, die der Vermittler bei erflogter Bestellung ausgezahlt bekommt. So auch bei Prepaidkarten. In der Regel werden vom Vermittler dafür Leistungen angeboten, die dem Kunden einen Mehrwert wie z.B. eine bessere Marktübersicht liefert.

Die Betrüger jedoch sammeln die persönlichen Daten ahnungsloser Menschen über andere Kanäle und tragen diese selbst bei den betroffenen Firmen ein. Dadurch schaffen sie sich ihre eigene "Nachfrage" und kassieren dafür nicht selten hohe Verkaufs-Provisionen. Was ihnen dabei zuspielt ist der Glaube, dass man mit Prepaidkarten keinen Vertrag eingeht und eine Abbuchung vom Konto nicht stattfinden kann da die Kontodaten vermeindlich nicht angegeben sind. Doch oft müssen die Kontodaten bei der Bestellung eingetragen werden und spätestens bei einer als fehlerhaft registrierten Abbuchung auf dem Konto sollte man aktiv werden, sonst spielt man diesen Betrügereien sogar noch zu.

Nicht bestellte Ware erhalten: So gehen sie vor
Besser ist, direkt nach erhalt des nicht bestellten Produkts das betroffene Unternehmen direkt zu kontaktieren und diese freundlich darauf hinzuweisen, dass es sich um nicht bestellte Ware handelt und hier wahrscheinlich ein Provisionsschwindel vorliegt. Denn auch den Unternehmen ist es natürlich ein Anliegen, möglichst schnell auf den Betrug reagieren, den entsprechenden Partner ermitteln und rechtliche Schritte gegen diesen einleiten zu können! Aber auch ohne vorherigem Anruf kann die Ware dank Fernabsatzgesetz innerhalb einer Frist von 14 Tagen kommentarlos an das Unternehem zurückgesendet und so vom Kauf zurückzutreten werden. Allerdings sollten Sie auch hier wenigstens eine kurze Notiz über den mutmaßlichen Betrug beilegen!

Plötzliche Abbuchung vom Konto? Was nun?
In einigen Fällen kommt es auch vor, dass gar keine Ware eintrifft aber plötzlich eine Abbuchung vom Konto des Opfers stattfindet. In diesem Falle wurde wahrscheinlich eine andere Lieferadresse angegeben, die vielleicht direkt zum Betrüger führt. Auch hier ist das betroffene Unternehmen keinesfalls schlud! Behalten Sie einen kühlen Kopf und rufen Sie dort an. Die Mitarbeiter dort kennen in der Regel das Problem und helfen Ihnen dabei es zu lösen. Wichtig ist dabei immer auf den Provisionsschwindel aufmerksam zu machen. Ohne Einzugsermächtigung ist zudem eine Abbuchung vom Konto nicht gestattet. Sollte also eine Ihrer Meinung nach unrechtmäßige Abbuchung durchgeführt worden sein unterrichten Sie direkt Ihre Bank und lassen Sie den Betrag zurück auf Ihr Konto buchen. Dies ist beim Lastschriftverfahren innerhalb 4 Wochen nach Wertstellung möglich.



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